TI-Verweigerer in Baden-Württemberg sollten jetzt Widerspruch einlegen

Da die KV Baden-Württemberg inzwischen die Honorarbescheide für das Quartal 3/19 verschickt hat, möchten wir unsere Mitglieder und andere PraxisinhaberInnen daran erinnern, gegen den KV-Bescheid zum Honorarabzug bei Nichtinstallation des TI-Konnektors oder wegen der unzureichenden Kostenerstattung nach Installation Widersprich einzulegen.

Bei denjenigen, die bisher einen TI-Konnektor nicht installiert haben, enthalten diese Bescheide erstmalig den gesetzlich vorgeschriebenen Honorarabzug von 1 v. H.  Der Honorarabzug bezieht sich auf das Quartal 3/19. Für die Quartale 1/19 und 2/19 wird der Honorarabzug von der KV später nachgeholt.

Wenn Sie nicht installiert haben, legen Sie bitte rechtzeitig Widerspruch gegen diesen Honorarbescheid ein. Sie können dazu das Widerspruchsmuster auf unserer Homepage nutzen.

Unsere Musterklagen zum Honorarabzug wegen nicht erfolgter Installation sind nach Durchführung der Musterwiderspruchsverfahren Anfang Januar beim Sozialgericht eingegangen. Die aktuell uns zugegangenen Aktenzeichen sind in den Musterwiderspruch auf unserer Homepage bereits eingearbeitet.

Falls Sie den TI-Konnektor installiert haben: Bitte denken Sie daran, rechtzeitig Widerspruch auch gegen den Honorarbescheid für das Quartal 3/19 einzulegen, sofern die Erstattungen im Zusammenhang mit der Installation und dem Betrieb Ihres TI-Konnektors nicht vollständig erfolgt sind. Auch hierzu finden Sie Widerspruchsmuster auf unserer Homepage.

1 Kommentar

  1. Michael Ruland

    Jetzt ist es wichtig, konsequent jedes Quartal fristgerecht Widerspruch einzulegen. Dies ist die einzige Möglichkeit, die eigenen Ansprüche im Erfolgsfall auch durchzusetzen! Passende Fax-Vorlage downloaden, Stempel/Unterschrift und Versand: einfacher geht es wirklich nicht!

Kommentar zum Thema schreiben

Meistgelesene Beiträge

      • Keine Angst vor der Blutabnahme Der Kontakt mit Blut bei der Versorgung von Wunden oder bei der Blutabnahme gehört zum Alltag jeder MFA. Aber was tun, wenn der Anblick von Spritzen, Blut & Co. Angst auslöst? Wie können Ärztinnen und Ärzte ihre Mitarbeiter mental unterstützen? MEDI-Psychotherapeut Dr. Matthias Hammer hat ein paar Tipps.

      • Eheringe und Gelnägel: In der Praxis erlaubt? Eigentlich weiß jede MFA und jeder Arzt, dass weder Nagellack noch lange Fingernägel, Ringe und Armbänder in die Praxis gehören. Trotzdem sieht man in zahlreichen Arztpraxen gestylte Fingernägel und Schmuckstücke an den Händen. Ein Faktencheck der typischen Einwände.

Neue Beiträge

Jetzt kommt die digitale EFA®! - Das Institut für Fortbildung und Versorgungsforschung der MEDI Verbünde (IFFM) bietet Ärztinnen und Ärzten ebenso wie MFA Weiterbildungsmöglichkeiten. Ein wichtiges Angebot sind die MFA-Kurse zur EFA®, der Entlastungsassistentin in der Facharztpraxis. Über digitale Fortbildungsmöglichkeiten sprachen wir mit dem IFFM-Vorstand Dr. Norbert Smetak und mit Moritz Schuster, dem IFFM-Geschäftsführer.
„Bei uns stehen Mitarbeiter und Patienten im Mittelpunkt“ - Wie arbeitet ein hausärztliches MVZ als Teampraxis? Das wollte die Bundesärztekammer von Dr. Wolfgang von Meißner, Facharzt für Allgemeinmedizin in Baiersbronn und Mitglied des erweiterten Vorstands von MEDI Baden-Württemberg, wissen. Er stellte das MEDI-Erfolgskonzept „Arztpraxen 2020“ in Berlin vor.
Ersatzkassen kündigen Psychotherapieverträge - Die Techniker Krankenkasse und die DAK-Gesundheit in Baden-Württemberg haben ihre Psychotherapieverträge nach § 140a SGB V fristgerecht gekündigt. Der MEDI Verbund bedauert diese Entscheidung.